/Wilhelm-Foerster Sternwarte
18 07, 2019

Bild des Monats Juli 2019

2019-07-18T09:43:57+02:00

Wolken am wolkenlosen Himmel

Leuchtende Nachtwolken sind in den Sommermonaten immer ein faszinierender Anblick. Es sind silbrig-glänzende Wolken mit
einer Wellenstruktur, die nicht mehr zu unserem irdischen Wettergeschehen gehören, da sie in einer Höhe von mehr als
80 km entstehen, einer Höhe, in der sonst nur Sternschnuppen erscheinen. Diese Wolken bestehen aus Eiskristallen und
werden von der Sonne beleuchtet. Der Bildautor hat in diesem Sommer bereits in drei Nächten solche Wolkenformationen
beobachtet.

Aufnahmedaten

Datum: 3. Juli 2019, 03:13 MESZ
Kamera: CANON EOS mit Zoom Lens EF 24-105 mm 1:4 L USM
Aufnahme: f = 47 mm, 1 sec belichtet, Blende 4, ISO 400
Ort: Berlin-Westend
Christian Kowalec, WFS Berlin

Bild des Monats Juli 20192019-07-18T09:43:57+02:00
15 11, 2018

Instrumente

2019-02-18T12:05:34+02:00

Instrumente

Das Haupt-Führungsinstrument der Wilhelm-Foerster-Sternwarte ist der Bamberg-Refraktor, ein 12-Zoll- Linsenfernrohr (ca. 30,5cm Linsendurchmesser) mit einer Brennweite von fünf Metern. Es wurde 1889 von der Firma Carl Bamberg in Berlin-Friedenau für die neu gegründete „Urania“ gebaut. Das Fernrohr hat mit seiner Montierung ein Gewicht von 4,5 Tonnen, kann aber dennoch leicht mit einer Hand bewegt werden. Bei den öffentlichen Führungen in der 11 Meter großen Kuppel der Sternwarte wird je nach Bedarf mit 70- bis 700fachen Vergrößerungen gearbeitet.

Spiegelteleskop

Die kleinere 7m-Kuppel beherbergt ein ZEISS RC-Spiegelteleskop mit einer Öffnung von 75cm. Die Brennweite beträgt 5,6 Meter, die Antriebe sind computergesteuert. Das Spiegelteleskop mit seiner hervorragenden Abbildungsqualität wird sowohl bei Führungen als auch bei Amateurbeobachtungen, insbesondere für die Astrofotografie, eingesetzt. Die Bilder der SW-Videokamera können während der Führung auf DVD gebrannt und mit nachhause genommen werden.

Ein 6-Zoll (Linsendurchmesser ca. 15,25cm) -Doppelrefraktor findet sich schließlich in der mit fünf Meter Durchmesser kleinsten Kuppel der Wilhelm-Foerster-Sternwarte. Dieses Fernrohr, mit einer Brennweite von 2,25 Metern, dient ausschließlich Amateurbeobachtungen. Bemerkenswert ist die Optik in einem der Teleskope, die mit einem 3-linsigen ZEISS-B-Objektiv eine herausragende Abbildungsqualität und Bildschärfe besitzt.
Das zweite Teleskop des Doppelrefraktors ist mit einem 15cm-Objektiv von Wolfgang Busch mit 2,3 Meter Brennweite ausgestattet. Daneben ist ein weiteres Refraktorteleskop montiert: ein 12cm Refraktor mit 1,82 Meter Brennweite zur Sonnenbeobachtung im Licht der H-Alpha Wasserstofflinie, der mit einem Halle-Lyot Filter ausgerüstet ist.
Der Besucher kann also zwischen klassischer und moderner Sternenbeobachtung wählen: der Bamberg-Refraktor als Beispiel für eine „klassische“ Sternwarte, das große Zeiss-Spiegelteleskop als Vertreter der Generation von Teleskopen, die heute an wissenschaftlichen Sternwarten eingesetzt werden.

Instrumente2019-02-18T12:05:34+02:00
14 11, 2018

Geschichte der Sternwarte

2019-02-18T12:08:17+02:00

Geschichte der Sternwarte

Geschichte

Mit einem 12-Zoll-Bamberg-Refraktor aus dem Jahre 1889 und der Idee einer Volkssternwarte für den Westen der geteilten Stadt Berlin fing alles an. Am 30. Januar 1963 öffnete schließlich die Wilhelm-Foerster-Sternwarte auf dem Insulaner ihre Türen.

Bereits 1947 konnten die Berliner mit zwei selbstgebauten Fernrohren in einem Provisorium des Wilhelm-Foerster- Instituts in der Nähe des S-Bahnhofs Papestraße den Himmel über der Stadt erkunden. Ein Vortragsraum wurde eingerichtet, öffentliche Führungen angeboten. Nur ein modernes astronomisches Volksbildungszentrum stellte man sich auch damals anders vor. Ein neues Gebäude musste her: die Wilhelm-Foerster-Sternwarte auf dem Insulaner.

Ganz im Sinne des Namensgebers Wilhelm Foerster, dem ehemaligen Direktor der Berliner Sternwarte und Gründer der astronomischen Gesellschaft „Urania“, entstand ein für jedermann zugängliches Zentrum für Astronomie, das klassische und moderne astronomische Technik miteinander verbindet. Rund zwei Jahre später kam das Planetarium hinzu.

Damals wie heute finden interessierte Berliner, Schüler und Studenten sowie Hobby-Astronomen ihren Platz unter dem Kuppeldach der Sternwarte. Der Blick auf Planeten oder ganze Galaxien, die Millionen von Lichtjahren entfernt sind, ist nach wie vor ein faszinierendes Erlebnis. Und wer Mond oder Mars selbst erforschen will, der kann in einer der Arbeitsgemeinschaften aktiv werden.

Geschichte der Sternwarte2019-02-18T12:08:17+02:00
13 11, 2018

Wilhelm-Foerster-Sternwarte

2019-06-03T15:41:15+02:00

Wilhelm-Foerster-Sternwarte

Die Wilhelm-Foerster-Sternwarte lädt auf den Insulaner zu einem faszinierenden Ausflug in den realen Himmel über Berlin. Das Betrachten von außerirdischen Objekten mit eigenen Augen hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Mit klassischen Teleskopen oder moderner computergesteuerter Astronomie-Technik können Sie hier das Universum erforschen.

Aber Achtung: Himmelsbeobachtungen sind nur bei klarem Wetter möglich. Bei schlechten Sichtverhältnissen bietet die Sternwarte ein Ersatzprogramm an, das sich vor allem mit ihrer technischen Ausstattung beschäftigt.

„Wissenschaft für’s Volk“ – ganz im Sinne des Namensgebers Wilhelm Foerster (1832 – 1921) möchte der Verein der Wilhelm-Foerster-Sternwarte die Berliner und ihre Gäste für das Geschehen am Himmel und im Weltall begeistern. Beobachten Sie Millionen von Lichtjahren entfernte Galaxien, die Planeten unseres Sonnensystems oder einfach die Sterne über Berlin.

Die Wilhelm-Foerster-Sternwarte – Ihr Tor zum Universum.

Führungen auf der Wilhelm-Foerster-Sternwarte:

Dienstag, Donnerstag, Freitag 21.30 Uhr

Samstag 17.15 / 19.30 / 21.30 Uhr

Sonntag 13.45 / 15.15 / 17.15 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Sternwarte grundsätzlich nur zu den Führungen geöffnet ist. Die Kasse der Sternwarte macht kurz vor der Führung auf.

Wilhelm-Foerster-Sternwarte2019-06-03T15:41:15+02:00