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28 08, 2026

Partielle Sonnenfinsternis

2026-08-28T12:50:29+02:00

Partielle Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 in Berlin

Wer die Sonnenfinsternis in Berlin mit eigenen Augen sehen oder mit der eigenen Kamera fotografieren wollte, dem boten sich viele Möglichkeiten in der Stadt. Eine davon war die Rodelbahn am Berliner Insulaner. Dort entstanden diese Bilder mit einer DSLR, 300mm Teleobjektiv und Baader-Sonnenfolie. Bildausschnitte 1:1.

CREATOR Andre Nikolai 2026

CREATOR Andre Nikolai 2026

CREATOR Andre Nikolai 2026

CREATOR Andre Nikolai 2026

CREATOR Andre Nikolai 2026

CREATOR Andre Nikolai 2026

Partielle Sonnenfinsternis2026-08-28T12:50:29+02:00
26 08, 2026

Wissenschaft Live – von fernen Galaxien bis zum Klimawandel auf der Erde. 70 Jahre Mittwochsvorträge des Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte

2026-09-10T14:38:42+02:00
 

Wissenschaft Live – von fernen Galaxien bis zum Klimawandel auf der Erde.
70 Jahre Mittwochsvorträge des Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte

 
 

Nobelpreisträger Reinhard Genzel sprach schon über das Zentrum unserer Galaxie, Harald Lesch, bekannt aus TV-Formaten wie „Leschs Kosmos“, erläuterte die Entwicklung unseres Planetensystems und Tiefseeforscherin Angelika Brandt gab Einblicke über die Biodiversität am Meeresgrund. Die Referentenliste der „Wissenschaft Live“ – Vorträge des Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte ist lang und facettenreich. Vom mehrfach ausgezeichneten, international renommierten Wissenschaftler bis zur Amateurastronomin – sie alle haben bereits am Mikrofon bei „Wissenschaft Live“ von ihren Forschungsergebnissen berichtet. Das Berliner Publikum schätzt die traditionelle Veranstaltungsreihe und lässt sich seit nunmehr 70 Jahren jeden Mittwoch – mit Ausnahme der Sommerferien und von Feiertagen wissenschaftlich auf den neuesten Stand bringen. Bis heute hat der WFS e.V. über 2500 „Wissenschaft Live“ – Vorträge für die Berlinerinnen und Berliner realisiert.

Von den Anfängen bis heute

Die Arbeitsgemeinschaft um Richard Sommer (Mitte), ca. 1948, © WFS

1956 beschloss Richard Sommer, der damalige Vorsitzende des 1953 gegründeten Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte, der aus dem Wilhelm-Foerster-Institut hervorgegangen war, die damals regelmäßig donnerstags stattfindenden, öffentlichen „Ausspracheabende“ auf den Mittwoch zu verlegen. Damit etablierte der WFS e.V. seine Mittwochsvorträge – heute „Wissenschaft Live“ – zum neuen Fixstern des wissenschaftlichen Berlins, ganz in der Tradition Alexander von Humboldts.

Denn Alexander von Humboldt hatte mit seinen „Kosmosvorträgen“ über ein Jahrhundert zuvor, von Dezember 1827 bis März 1828, jeweils mittwochs die Berlinerinnen und Berliner an seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen allgemein verständlich teilhaben lassen – damals ein gesellschaftliches Ereignis. Wilhelm Foerster als dessen Schüler setzte die Tradition der Mittwochsvorträge in der Sing-Akademie fort, bis auf seine Initiative 1888 schließlich die Berliner Urania gegründet wurde, das erste „Wissenschaftstheater mit integrierter Volkssternwarte“.

Mit der Eröffnung der Wilhelm-Foerster-Sternwarte auf dem Insulaner 1963 erweiterte der WFS e.V. den Kreis der ursprünglich nur aus dem Verein stammenden Referentinnen und Referenten deutlich, erstmals fanden auch namhafte Astronomen anderer Sternwarten außerhalb Berlins sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Forschungsgebieten wie Meteorologie oder Geologie den Weg zum Insulaner.

Ab 1965 ermöglichte dann der große Plenarsaal des neu eröffneten Planetariums den Vortragenden ganz neue Darstellungsoptionen und dem Berliner Publikum viel Platz. „Wissenschaft Live“ wurde zum beliebten Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders.

Auf sehr großes Interesse stieß beispielsweise der Vortrag von Rudolf Kippenhahn, der im April 1980 sein Buch „100 Milliarden Sonnen“ der Berliner Öffentlichkeit und der Presse am Insulaner vorstellte. Insgesamt 17-mal stand der Astrophysiker am Rednerpult des Planetariums und begeisterte die Zuhörenden mit seinen brillanten Vorträgen, gewürzt mit Anekdoten und humorvollen Anmerkungen.

Zeitsprung ins 21. Jahrhundert: Neben dem bereits eingangs erwähnten Astrophysiker und Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, Reinhard Genzel, der 2020 für seine Arbeit zusammen mit der US-amerikanischen Astronomin Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik erhielt, begeisterte unter anderem Michael Janssen vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn das Berliner Publikum. Als Mitglied einer weltweiten Arbeitsgruppe zum sogenannten „Event Horizon Telescope“ zeigte er am Insulaner das Ergebnis der weltweit ersten berechneten Darstellung des supermassereichen Schwarzen Lochs M87 – eine Sensation, die es auf den Titel des „Spiegels“ schaffte.

Im Laufe der Jahre ist das inhaltliche Angebot der „Wissenschaft Live“ – Vorträge zunehmend vielfältiger geworden und umfasst heute neben der Erkundung des Weltalls auch die Erforschung der Erde und ihrer Lebewesen. Vorträge über Astronomie, Geologie, Erdgeschichte, Meteorologie, Ozeanologie und Biologie spiegeln den aktuellen Stand der Forschung wider. Die Gefahren des Klimawandels werden genauso thematisiert wie die Arbeit des James Webb Teleskops. Und bis heute berichten Vereinsmitglieder neben international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von ihrer Forschungsarbeit.

„Wissenschaft Live“ als Zeitzeuge

Die Mittwochsvorträge des Vereins der Wilhelm Foerster Sternwarte stehen wie keine andere Veranstaltungsreihe in Berlin für die Historie von Forschung und Wissenschaft. Sie sind aber auch geprägt von der besonderen Geschichte der ehemals geteilten Stadt.

Die große Astronomie-Szene Berlins wurde mit der Teilung der Stadt zerrissen. Ab 1961 konnten die Kontakte in die DDR nur noch per Post aufrechterhalten werden. Trotzdem wurde der Austausch fortgeführt, Mitteilungen und Programmhefte bis zur Wiedervereinigung ausgetauscht.

Mit dem Bau des Planetariums am Insulaner hatten die „Wissenschaft Live“ – Vorträge ganz neue technische Möglichkeiten für die Präsentation der Vorträge zur Verfügung. Erste Experimente mit der Videoübertragung von Fernrohrbildern wurden gemacht. Damals weltweit eine Besonderheit: Statt eines Beobachters am Fernrohr konnten 300 Besucherinnen und Besucher eine Saturnbedeckung durch den Mond live verfolgen.

Die Mondlandung löste in den 1960er und 1970er Jahren einen regelrechten Boom der Raumfahrt aus. Historisch war der Besuch des Astronauten Frank Bormann von Apollo 8, der im Februar 1969 im total überfüllten Planetarium von seiner Reise rund um den Mond berichtete.

© EHT Collaboration

Um von einem weiteren astronomischen Highlight zu berichten, zog der Verein der Wilhelm-Foerster-Sternwarte für das 70. Jubiläum seiner Vortragsreihe „Wissenschaft Live“ für einen Abend vom geschichtsträchtigen Rathaus Schöneberg, wo wegen der Renovierung des Planetariums am Insulaner derzeit die Mittwochsvorträge stattfinden, in das Zeiss-Großplanetarium Prenzlauer Berg.

Am 09. September 2026 veranschaulichte dort Heino Falcke von der Radboud-Universität Nijmegen, wie man ein Schwarzes Loch fotografiert. Im April 2019 hatte der Professor für Astrophysik und Radioastronomie Wissenschaftsgeschichte geschrieben: Mit dem internationalen Event Horizon Telescope (EHT)-Team konnte er das erste Bild eines Schwarzen Lochs präsentieren – eine Weltsensation.

Und auch ein neuer Vortrag von Harald Lesch steht anlässlich des Jubiläums im Herbst wieder auf dem Programm von „Wissenschaft Live“: Am 11. November 2026 geht es „Vom Kosmos zum Klima“.

Wissenschaft Live – von fernen Galaxien bis zum Klimawandel auf der Erde. 70 Jahre Mittwochsvorträge des Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte2026-09-10T14:38:42+02:00
20 04, 2026

Tätigkeitsbericht 2025 des WFS e.V.

2026-04-20T17:33:09+02:00
 

Tätigkeitsbericht 2025
Wilhelm-Foerster-Sternwarte e.V.

 

Die räumliche Situation für unsere Aktivitäten war gegenüber 2024 unverändert: das Planetarium am Insulaner ist geschlossen, für Zusammenkünfte von Vorstand und Beitrat steht uns nur der Hörsaal der Sternwarte auf dem Insulaner zur Verfügung. Eine Bürotätigkeit vor Ort ist nur sehr eingeschränkt möglich.

In der „Anmeldung“ wird eine kleine Handbibliothek vorgehalten, die mittwochs am Nachmittag für Vereinsmitglieder geöffnet ist. Unsere traditionellen Mittwochsvorträge „Wissenschaft live“ jeweils um 20 Uhr werden im Rathaus Schöneberg abgehalten. Dort zeichnet sich eine stabile Besucherzahl von durchschnittlich etwas über 40 Personen ab. Das angebotene Vortragsprogramm wurde bei einer Besucherumfrage ausdrücklich gelobt.

Die als Geburtstagsgeschenk für unser Ehrenmitglied Harro Zimmer (+ 20.1.25) gedachte erste „Harro Zimmer Space Lecture“ fand am 5. März statt. Eugen Reichl berichtete bei einem viel beachteten Vortrag über den rasanten Aufstieg der Raumfahrtnation China.

Auf der Sternwarte treffen sich regelmäßig unsere Arbeitsgruppen und der „Weltall-Forscher-Club“.

Zur partiellen Sonnenfinsternis am 29.März (gleichzeitig bundesweiter Astronomietag) war die Sternwarte auf dem Insulaner wieder ein gefragter Treffpunkt sehr vieler astronomiebegeisterter Berliner, bei der totalen Mondfinsternis am 7. September, bei der der Mond schon verfinstert aufging, wurde die Sternwarte förmlich überrannt. Weitere astronomische „Highlights“ waren die zunehmende Kantenstellung der Ringe des Saturn und die Kometen C/2025 R2 SWAN und C/2025 A6 Lemmon.

Großen Zuspruch fanden der „Schnupperkurs“, der im Frühjahr kostenlos für jedermann an 8 Terminen in die Astronomie einführte und den Hörsaal der Sternwarte fast bis zum letzten Platz füllte. Das darauf aufbauende „Praktikum“ für Mitglieder fand im Herbst statt, es führte in die konkrete astronomische Beobachtung ein. Als Ergebnis dieser Veranstaltungen konnten wir mehrere neue Vereinsmitglieder begrüßen.

Die „Lange Nacht der Astronomie“ am 13. September fand wieder im Zeiss-Grossplanetarium am Prenzlauer Berg statt. Unser Verein nahm mit mehreren Informationsständen teil. Wieder hat sich gezeigt, wie groß das Interesse in der Bevölkerung an der Astronomie ist!  Beeindruckend ist immer wieder der Wissensstand besonders der ganz jungen Menschen, die vielfach unsere Testbögen fehlerfrei ausfüllen konnten! Wir können dieses Interesse weiter fördern. Jeder von uns kann mithelfen!  Fragen Sie in Ihrer Familie und Ihrem Bekanntenkreis und laden Sie zum Mitkommen ein oder machen Sie auf unsere Webseite wfs.berlin aufmerksam. Alle Besucherinnen und Besucher und jedes neue Mitglied sind jederzeit willkommen.

Als besonderen Anspruch haben wir es auch 2025 verstanden, den Kontakt zu den Mitgliedern durch den regelmäßigen Versand der Mitgliederzeitschriften aufrecht zu halten. Die Ausgaben 22 bis 24 konnten pünktlich fertig gestellt werden, informierten über die Aktivitäten des Vereins und bieten hoch interessante Beiträge, was auch von externen Empfängern lobend anerkannt wird.

Unsere Web-Seite wfs.berlin fungiert weiterhin als aktuelle Informationsquelle für Änderungen und Ankündigungen. Eine Erweiterung und Modernisierung unserer Web-Seite ist geplant und auch durch ein Mitglied konkret entworfen, es fehlen aber bisher leider weitere engagierte Mitglieder, die den kontinuierlichen Betrieb dieser Seiten übernehmen und garantieren können. Eine Vergabe an professionelle Anbieter ist finanziell leider nicht machbar.

Ein zeitlicher Einschnitt ergab sich wieder durch die komplette Sperrung der Sternwarte im Herbst, diesmal wegen der Zerstörung der Wasserversorgung durch die Baumaßnahmen am Planetarium. Dieser Schaden ist bis zum Berichtszeitpunkt noch nicht behoben! Der (eingeschränkte) Betrieb auf der Sternwarte wird z. Zt. durch die Aufstellung von zwei Baustellenklos vor der Sternwarte ermöglicht.

Trotz der momentanen Schwierigkeiten wegen des Planetariums-Umbaus verzeichnen wir keinen auffälligen Verlust an Mitgliedern. Wichtig ist: Falls Sie Interesse haben, sich in irgendeiner Form aktiv am Vereinsleben zu beteiligen, sprechen Sie uns bitte an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir freuen uns darüber sehr und antworten Ihnen auch persönlich! Unsere aktuelle Email-Adresse ist:  vorstand@wfs.berlin.

Berlin-Schöneberg, 7. April 2026

Der Vorstand

Tätigkeitsbericht 2025 des WFS e.V.2026-04-20T17:33:09+02:00
23 10, 2025

Bild des Monats Oktober 2025

2026-08-27T18:38:20+02:00

Der Komet Lemmon

Aufnahmen des Kometen Lemmon an zwei aufeinander folgenden Tagen. Man sieht Veränderungen im Schweif recht deutlich.

Datum:        18. Okt. 2024,  20:22-20:25 MESZ
19. Okt. 2024,  20:03-20:06 MESZ
Teleskop:     SeeStar 50
Aufnahmen:    9 Bilder mit je 20 sec = 3 Min., gestackt
Ort:          Eichstädt

Bild: Christian Kowalec

Bild des Monats Oktober 20252026-08-27T18:38:20+02:00
18 09, 2025

Bild des Monats September 2025

2026-08-27T18:38:51+02:00

Die totale Mondfinsternis vom 07. September 2025

Am 07. September 2025 war am klaren Abendhimmel über Berlin ein außergewöhnliches Schauspiel zu beobachten: eine totale Mondfinsternis. Die Verdunkelung begann um 19:37 Uhr und endete erst um 22:55 Uhr – mit einem Maximum um 20:11 Uhr.

Das Foto wurde aufgenommen mit einer DSLR, 300mm Tele, 4s nachgeführt.

© André Nikolai, WFS Berlin

Bild des Monats September 20252026-08-27T18:38:51+02:00
23 07, 2025

Bild des Monats Juli 2025

2026-02-23T11:33:40+01:00

Colinder 399 Kleiderbügelcluster

Colinder 399 Kleiderbügelcluster, 317 x 20 sek. im Mosaik, aufgenommen am 2. Juli 2025 mit Seestar S50 vom Dach in Berlin-Lichterfelde, gestackt mit SIRIL, bearbeitet mit Pixinsight und Photoshop

Bild: Berhard Steuber

Bild des Monats Juli 20252026-02-23T11:33:40+01:00
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